Der zweite Spielfilm von Rudolf Thome erzählt von vier Frauen, Sylvie, Peggy, Christine und Isolde, die gemeinsam in einer Münchner Altbauwohnung leben. Ihre WG hat klare Regeln: Nur fünf Tage lang dürfen die Mitbewohnerinnen Männer zum Sex und anderen Vergnügungen nutzen, danach müssen die Lustobjekte getötet werden. Nichtsahnend besucht Thomas, ein alter Bekannter Peggys, die WG und entdeckt nach und nach das Geheimnis. Bewusst lässt er seine Fünf-Tages-Frist verstreichen, um Peggy nicht zu verlieren. Diese jedoch wird von ihren Freundinnen gedrängt, sich an die Spielregeln zu halten...
Rudolf Thome über Missverständnisse des Publikums: „Die Machart, die Art, wie der Film erzählt wird, was auch heute bei mir und in allen meinen späteren Filmen geblieben ist, diese Betonung der alltäglichen Dinge. Man sieht in aller Ausführlichkeit, wie die Personen frühstücken und dies und jenes tun, im nächsten Bild wird jemand erschossen. Das ist natürlich schwer auf einen Nenner zu bringen für das Publikum. Es weiß nicht, wie es sich dazu verhalten soll.“
Thome zu den „Bonbonfarben“ im Film: „Das liegt daran, dass wir keinerlei Filter benutzten, dass wir die Farben einfach so aufgenommen haben, wie sie da waren. Wir haben das Negativ so belichtet, wie das Kodak-Negativ damals eben war, wie die Farben gekommen sind, wenn man nichts getan hat. Der Film ist so bunt wie die Wirklichkeit. Die Farbigkeit des Films wirkt natürlich besonders deswegen so, weil diese Wohnung so bunt ist. Jedes Zimmer hat eine Farbe. Das ist ja ungewöhnlich, das gibt's ja heute eigentlich nicht mehr. So bunte Wohnungen habe ich seitdem nie wieder gesehen.“
Rainer Langhans, Symbolfigur der 68-Bewegung und gemeinsam mit der Hauptdarstellerin Uschi Obermaier Mitglied der Kommune 1, sagte, der Film enthalte die Utopie einer selbstbestimmten Lebensgemeinschaft von Frauen, die sich in ihrem Lebens- und Kommunikationsstil zuerst aufeinander beziehen und nur sekundär auf Männer (was er mittlerweile zusammen mit fünf Frauen realisiert). Langhans stellte fest, dass es im Film die Frauen waren, die – ein Jahr vor der Bildung der RAF – hypothetisch im Film den Einsatz von Sprengstoff zu politischen Zwecken erwogen haben. Er bezieht sich für die Hintergrundgedanken des Films auf das Flugblatt von SDS-Frauen „Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen“ (auf dem er als einziger männlicher SDS-Führer nicht aufgeführt war)." (Quelle: Wikipedia)
Der zweite Spielfilm von Rudolf Thome erzählt von vier Frauen, Sylvie, Peggy, Christine und Isolde, die gemeinsam in einer Münchner Altbauwohnung leben. Ihre WG hat klare Regeln: Nur fünf Tage lang dürfen die Mitbewohnerinnen Männer zum Sex und anderen Vergnügungen nutzen, danach müssen die Lustobjekte getötet werden. Nichtsahnend besucht Thomas, ein alter Bekannter Peggys, die WG und entdeckt nach und nach das Geheimnis. Bewusst lässt er seine Fünf-Tages-Frist verstreichen, um Peggy nicht zu verlieren. Diese jedoch wird von ihren Freundinnen gedrängt, sich an die Spielregeln zu halten...
Rudolf Thome über Missverständnisse des Publikums: „Die Machart, die Art, wie der Film erzählt wird, was auch heute bei mir und in allen meinen späteren Filmen geblieben ist, diese Betonung der alltäglichen Dinge. Man sieht in aller Ausführlichkeit, wie die Personen frühstücken und dies und jenes tun, im nächsten Bild wird jemand erschossen. Das ist natürlich schwer auf einen Nenner zu bringen für das Publikum. Es weiß nicht, wie es sich dazu verhalten soll.“
Thome zu den „Bonbonfarben“ im Film: „Das liegt daran, dass wir keinerlei Filter benutzten, dass wir die Farben einfach so aufgenommen haben, wie sie da waren. Wir haben das Negativ so belichtet, wie das Kodak-Negativ damals eben war, wie die Farben gekommen sind, wenn man nichts getan hat. Der Film ist so bunt wie die Wirklichkeit. Die Farbigkeit des Films wirkt natürlich besonders deswegen so, weil diese Wohnung so bunt ist. Jedes Zimmer hat eine Farbe. Das ist ja ungewöhnlich, das gibt's ja heute eigentlich nicht mehr. So bunte Wohnungen habe ich seitdem nie wieder gesehen.“
Rainer Langhans, Symbolfigur der 68-Bewegung und gemeinsam mit der Hauptdarstellerin Uschi Obermaier Mitglied der Kommune 1, sagte, der Film enthalte die Utopie einer selbstbestimmten Lebensgemeinschaft von Frauen, die sich in ihrem Lebens- und Kommunikationsstil zuerst aufeinander beziehen und nur sekundär auf Männer (was er mittlerweile zusammen mit fünf Frauen realisiert). Langhans stellte fest, dass es im Film die Frauen waren, die – ein Jahr vor der Bildung der RAF – hypothetisch im Film den Einsatz von Sprengstoff zu politischen Zwecken erwogen haben. Er bezieht sich für die Hintergrundgedanken des Films auf das Flugblatt von SDS-Frauen „Befreit die sozialistischen Eminenzen von ihren bürgerlichen Schwänzen“ (auf dem er als einziger männlicher SDS-Führer nicht aufgeführt war)." (Quelle: Wikipedia)